
Einfach Genial - Ich habe mir das Buch kurz nach der wiederwahl Bushs gekauft. Und ich war begeistert mit meinen 14 Jahren. Das Buch ist zum totlachen und weinen zugleich. Die Metaphern sind großartig und die Missstände Amerikas sind einfach schreckenerregend. Wussten Sie das Wall-Mart eine Lebensversicherung auf die Mitarbeiter abschließt und dann nach deren ableben das Geld einstreicht, wären die Verwanden leer ausgehen (wurde mittlerweile aber abgeschafft)? Das ist Amerika! Und das ist der Mann, der dagegen angeht. Man muss jedoch manchmal auch zwischen den Zeilen lesen, denn sein Wissen über andere Nationen die er oft lobt (wie Deutschland und Frankreich) lässt doch etwas zu wünschen übrig. Doch die Satire ist perfekt, genauso wie sein Hass auf die Regierung. Etwas vorwissen aus den Jahren vor Bush ist übrigens hilfreich, aber wer weiß was das Oral Office ist, der wird keine Probleme haben ,)
Stupid Michael Moore - Getrieben von den aktuellen Vorwahlen in den USA und der immer zunehmenden Kritik an dere Präsident George W. Bush kauft ich mir Stupid White Men. Nicht wegen der guten Kritik, sondern einfach nur gespannt darauf wie sich ein Obama-Anhänger zu vergangen Politik äußert.Michael Moore ist ein Meister des schwarzen Humors und der leichten Schreibweise. Das Buch ist auch amüsant, aber sollte man wirklich die Dicken-Weissen-Reichen kritisieren, wenn mal selber ein Dicker-Weisser-Reicher ist? Sollte man wirklich Weisse so kritiesieren und nur noch den schwarzen Volke Beachtung schenken? Alle Weissen ignorienen, die Macht entnehmen und feuern. Herr Moore, guten Morgen, aber bitten schauen sie mal in IHREN Spiegel!Politik ist ein subjektive Sache, jeder beurteilt Dinge anders als der Andere. Aber den Patriotismus so zurückzuschrauben und über sein eigenens Land so herzuziehen empfinde ich als nicht richtig. Allerdings muss man sagen, das einige Erzählungen und Geschichten im Buch sehr interessant sind und vorallem einen gewissen AHA-Effekt bieten. So erfährt man Fakten über einige Vorfälle die so nicht im Fernsehen genannt wurden. Rein informativ gesehen ist das Buch eine wahre Quelle, wenn man den Hass gewisser Passagen übersieht.Alles ist allem ein interessantes und vorallem amüsantes Buch. Geschrieben von einem Mann der gerne den Finger auf Andere zeigt und den Mund dabei zu voll nimmt.
Zielloses Geschreibsel - Auf den ersten paar Seiten hielt noch ein leichter Unterhaltungseffekt an, dann verspürte ich zunehmend Irritation über den schlechten Stil und die mangelhafte Schlüssigkeit der Behauptungen. Michael Moore pöbelt ein bisschen hier herum, ein bisschen da herum, motzt über diese und jenes. Na und? Seine Argumentationen sind dabei so hahnebüchen, so naiv, dass man nur laut Seufzen kann. Wer wirklich glaubt, dass er hier einen sinnvollen Beitrag zu irgendetwas vor sich hat, der soll halt weiter schön seine politischen Informationen aus Kinofilmen und Talkshows beziehen. Viel Spaß. Ich kann nur mit einem feinen Zitat aus 24 schließen: Spare me your sixth-grade Michael Moore logic. P.S.: für echte Gesellschaftskritik vielleicht mal eher Chomsky lesen
Reif für den Purlitzer - Da hat Mr. Moore mit lockerer Schreibe mal so kurz aufgedeckt, wer und was so alles hinter der Bush-Familie zu stecken scheint (die Michael Moore nicht besonders zu lieben scheint). Damit hat er an sich Amerika-Geschichte geschrieben und man sollte ihn mit dem Purlitzer-Peis (schreibt man das so?) auszeichnen. Alles, was man sich in Ameria eigentlich nicht zu sagen traut - Moore nimmt absolut kein Blatt vor den Mund. Das ist zwar ziemlich einseitig, aber auch erfrischend, spöttelnd und informativ. Ich würde das Buch jedem empfehlen, der immer noch glaubt, dass es sich bei der Politik hauptsächlich um das Wohl des Volkes und das Wohl derjenigen dreht, die einen Politiker gewählt haben. Muss man gelesen haben!
Der dicke Bush-Antagonist - Nein, ich mag George W. auch nicht, und seine Politik noch viel weniger.Aber ich konnte trotzdem noch nie verstehen, warum man sich sogar den Antiamerikanismus in Form von Michael Moore aus den USA importieren lassen muss.Mag sein, dass man seine Bücher als Satire lesen kann. Viele scheinen aber zu glauben, sie tun damit was für ihre politische Bildung, und das ist nun leider gar nicht der Fall.